Altlasten aus dem letzten Jahr abarbeiten

Die erste GGR-Sitzung des Jahres begann mit frischen Schwung: Wir durften zwei neue Ratsmitglieder der Linken verteidigen: Gregor Hofer (CSP) und Jonas Inglin (SP). Herzlich willkommen!

Mit neuem Personal ging es dann gleich ans Aufräumen alter Baustellen aus dem letzten Jahr. Erste Station: Die städtische IT. Nachdem diese per Januar 2026 in eine externe AG ausgelagert wurde, wurde festgestellt, dass wir uns damit ein kleines steuerliches Problem eingehandelt haben. Deswegen beschloss der GGR, allen Zuger Gemeinden und dem Kanton je eine Aktie der «IT Services Zug AG» zu schenken um die Mehrwertsteuer zu umgehen. Nun hoffen wir auf mehr Weitsicht im neuen Jahr.

Nebst der IT gab vor allem das städtische Hallenbad viel zu reden: Nach Annahme der Volksinitiative für ein neues Zuger Hallenbad liegt nun der Wettbewerbskredit vor. Für rund 1.4 Millionen Franken soll der Wettbewerb für ein neues Hallenbad im Standort «Herti Stadion» durchgeführt werden. Nachdem dieses Vorhaben in der vorberatenden Kommission noch stark umstritten war, durften wir uns freuen, dass der Rat den Wettbewerbskredit mit grosser Mehrheit angenommen hat.

Zum Schluss ging es dann an die grosse Pendenzen-Liste mit Traktanden aus dem letzten Jahr: Wir haben uns durch diverse Themen durchgearbeitet und konnten tatsächlich alle alten Traktanden abarbeiten. Für neue blieb, wie so oft, keine Zeit.

Delia Meier